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In einem Ritual oder während der Systemischen Aufstellungsarbeit, bringe ich mit meinen Verbündeten  jene Seelen an einen guten Platz in der Nichtalltäglichen Wirklichkeit die bei einem Unfall verstorben sind , dem Krieg zum Opfer vielen,  einen plötzlichen oder tragischen Tod erlebten, aber auch Seelen die den Freitod gewählt haben. Die andere Variante ist, dass die Seele der verstorbenen Person trotz Verabschiedung noch an ihrer zurückgebliebenen Familie oder materiellen Gütern oder wichtigen Aufgaben des täglichen Lebens hängen. So ist es der Seele nicht möglich friedvoll ins Reich der Ahnen zu gelangen.

Viele Klienten berichten mir zB. dass in ihrem Familiensystem Großväter, Urgroßmütter, Onkeln, Geschwister plötzlich verstorben sind und sie das Gefühl haben dass sie noch gegenwärtig sind. Manche kennen die Verstorbenen nur vom hören sagen und trotzdem fühlen sie sich ihnen nah und verbunden.

Warum ist es daher wichtig das jeder Verstorbene in der Familie den Weg zu den Ahnen findet:

Im Familiensystem gibt es eine klare Ordnung.  Nun kann es eben sein, dass Verstorbene noch nicht zur Ruhe gefunden haben. Unbewusst spüren dies die Lebenden (auch Kinder) und „schauen“ wiederum unbewusst nach den Verstorbenen damit auch dieser im Familiensystem einen guten Platz bekommt. Es können auch die Toten an den Lebenden festhalten, auch das geht nicht in Ordnung. Im Alltag kann sich das so zeigen, dass man das Gefühl hat nicht ganz anwesend zu sein, nicht ganz im hier und jetzt (Tagträumer). Auch verspüren manche einen Sog und wollen den Verstorbenen folgen, oder ihnen dadurch nahe sein. Massive Traurigkeit, Teilnahmslosigkeit und Sinnlosigkeit im Leben, tiefe Ängste oder z.B. Magersucht oder andere Krankheiten können ein Zeichen sein, dass etwas nicht in Ordnung ist. Die Bewegung der Seele richtet sich zu den Toden hin und nicht zum eigenen Leben.

Es gilt die Lebenden wieder ins Leben zu bringen. Die Toten bekommen ihren Platz bei den Ahnen und bei den Hinterbliebenen in deren Herzen.